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Europawahlen am 26. Mai - Appell an alle Europäer

Schellhaas: „Wer steht für den Geist der EU, wenn nicht seine Partner?“

DARMSTADT-DIEBURG. Der Europäische Partnerschaftsverein im Landkreis Darmstadt-Dieburg ruft alle in den Partnerschaftsvereinen organisierten Freunde Europas auf, bei der Wahl am 26. Mai die Parteien zu stärken, die sich für die Europäische Union einsetzen.

„Als Partner Europas sehen wir uns nicht nur zur Wahl eines neuen Europäischen Parlaments verpflichtet, wir erwarten auch ein deutliches Signal für ein geeintes Europa und eine klare Absage an Kräfte,  die ein Europa der Nationalstaaten wollen“, schreibt der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Landrat Klaus Peter Schellhaas, in einer Mitteilung. Nationalisten und Populisten gefährden eine Gemeinschaft, die seit mehr als 70 Jahre Frieden in Mitteleuropa gesichert hat. Europa sei mehr als ein Wirtschaftsverbund. „Wer steht für den Geist Europas, wenn nicht die Mitglieder der vielen Vereine, die sich mit Partnern in anderen Ländern verschwistert haben? Wir bekennen uns mit Nachdruck zu unseren Freunden“, stellt Schellhaas in seinem Appell klar und fordert die Mitglieder der Partnerschaftsvereine auf, in diesem Sinn auch im Bekanntenkreis für die europäische Idee zu werben. Schellhaas: „Europa braucht starke Partner.“  
Der Vorsitzende machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass Bürger der EU, die seit mindestens drei Monaten in Deutschland leben und im Wählerverzeichnis registriert sind, aktiv an der Wahl teilnehmen können. Die Überzahl der sonstigen EU-Bürger ist wahrscheinlich  im Wählerverzeichnis erfasst. Die erstmalige Eintragung erfolgt nur auf Antrag. Das Formblatt gibt es in den Rathäusern der Städte und Gemeinden. Mehr Informationen im Internet unter: https://www.bundeswahlleiter.de/

(Europäischer Partnerschaftsverein)

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Kommentare

70 Jahre EU ?

Sehr geehrter Herr Schellhaas,

dass die EU in ihrer aktuellen Form 70 Jahre den Frieden gesichert haben soll würde ich als sehr kreative Geschichtsumschreibung bezeichnen. Um Ihrem Gedächtnis ein wenig auf die Sprünge zu helfen
- 1951 wurde die EGKS = Europäische Gemeinschaft Kohle und Stahl gegründet
- 1957 die EWG = Europäische Wirtschaftsgemeinschaft
beides Verträge zwischen Nationalstaaten mit dem Ziel wirtschaftlich zusammenzuarbeiten.
- 1992 kam erst die EU in der heutigen Form dazu. Also 25 Jahre statt über 70 Jahre.
Insofern gründet der lange Frieden in Europa auf wirtschaftliche Zusammenarbeit selbständiger Nationalstaaten. Wobei zu Europa ja auch das ehemalige Jugoslawien gehört in dem es sehr wohl Krieg in Europa gab weil Menschen unterschiedlicher "Gruppen" nicht in einem einheitlichen Staat zusammenleben wollten.

Sie können gerne für ein zentralistisches Europa Werbung machen, aber bitte nicht mit falschen Angaben.

Im übrigen wäre es wünschenswert wenn Politiker endlich wieder zu einer sachlichen Diskussion bereit wären statt alle die eine andere Meinung wie sie selbst haben zu beschimpfen (zwar ist Nationalist und Populist in der eigentlichen Bedeutung eine neutrale Bezeichnung, war aber von Ihnen garantiert nicht neutral gemeint). Europa in der heutigen Form hat Vorteile aber auch Nachteile gegenüber dem Europa von vor 1992. Genau darüber sollte eine offene Diskussion mit echten Fakten und ohne Beleidigungen möglich sein.

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