Das Netzausbauprojekt an der bayerisch-hessischen Grenze durchläuft ein zweistufiges Genehmigungsverfahren. Aktuell erstellt Amprion die Unterlagen zur Bundesfachplanung und erarbeitet damit den Vorschlag für einen in der Regel 1.000 Meter breiten Korridor zwischen dem Anfangs- und Endpunkt, in dem später die Trasse verlaufen soll.
„Bevor wir die Unterlagen finalisieren und bei der Genehmigungsbehörde einreichen, wollen wir sie in der Projektregion persönlich vorstellen und unsere Vorgehensweise erläutern“, so die Projektsprecherin Janina Heidl. Bereits Anfang Juli 2024 hatte Amprion das Projekt im Rahmen einer mehrtägigen Infotour umfangreich vorgestellt.
Bei den Informationsveranstaltungen können sich die Gäste an unterschiedlichen Themenständen bei den Expert*innen von Amprion zu den Themen Planung, Genehmigung und Technik informieren. Eine Anmeldung für die Veranstaltungen ist nicht erforderlich. Ein Kommen und Gehen ist über den gesamten Zeitraum möglich.
Folgende Veranstaltungen sind geplant: Bürgerinfomarkt, Dienstag, 28.04.2026 von 17 – 19 Uhr in der Stadthalle Babenhausen (Bürgermeister-Rühl-Straße 6, 64832 Babenhausen). Bürgerinfomarkt, Mittwoch, 29.04.2026 von 17 – 19 Uhr im Pfarrzentrum, Katholische Kirchenstiftung in Stockstadt (Dessauer Straße 11b 63811 Stockstadt am Main).
Zum Vorhaben
Amprion plant den Neubau einer 380-Kilovolt-Stromleitung zwischen Aschaffenburg in Bayern und Rödermark in Hessen, um dem steigenden Strombedarf im südöstlichen Teil von Hessen und im Nordwesten Bayerns gerecht zu werden. Die Maßnahme wurde als Nr. 96 im Bundesbedarfsplangesetz bestätigt. Dementsprechend hat Amprion als zuständiger Übertragungsnetzbetreiber den gesetzlichen Auftrag, sie zu planen und umzusetzen.
In einem ersten Schritt ist bis 2027 die Durchführung eines Bundesfachplanungsverfahrens in Zuständigkeit der Bundesnetzagentur in Bonn vorgesehen. Ziel der Bundesfachplanung ist die Festlegung eines in der Regel 1.000 Meter breiten Trassenkorridors für die Umsetzung des Vorhabens. Im anschließenden Planfeststellungsverfahren wird ein konkreter und möglichst raum- sowie umweltverträglicher Trassenverlauf innerhalb des festgelegten Korridors ermittelt. Amprion plant nach derzeitigem Stand den Abschluss des Planfeststellungsverfahrens Ende 2031.
Die Inbetriebnahme der rund 30 Kilometer langen Leitung ist für 2035 vorgesehen.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.amprion.net/vorhaben96
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Janina Heidl (Projektsprecherin) M + 49 173 5797258 E-Mail: janina.heidl @ amprion.net
Amprion verbindet
Amprion ist ein führender Übertragungsnetzbetreiber in Europa. Unser 11.000 Kilometer langes Höchstspannungsnetz reicht von der Nordsee bis zu den Alpen und erstreckt sich über sieben Bundesländer. Es ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und transportiert Strom für 29 Millionen Menschen. Durch seine Lage in der Mitte Europas ist es Drehscheibe des europäischen Stromhandels. Zum 31.12.2025 beschäftigte Amprion 3.400 Mitarbeitende. Sie tragen dazu bei, unsere Kernaufgaben zu erfüllen: Wir machen unser Netz fit für eine klimaneutrale Zukunft und sichern an entscheidender Stelle die Stabilität des deutschen und europäischen Stromnetzes. jhe

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