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Lesung: Rüdiger Bertram stellt „Coolman und ich” vor

Die Textpassagen untermalte Autor Rüdiger Betram mit einigen Zeichnungen des Illustrator Heribert Schulmeyer, der die Comics für die Bücher zeichnet.

„Zum Vorlesen werde ich nun die Brille abnehmen“, gab Autor Rüdiger Betram mit einem ernsten Ausdruck an. „Also meine Oma muss immer die Brille aufsetzen, damit sie was sehen kann“, erwiderte eines der Kinder. Mit einem Lächeln antwortet Rüdiger Betram, dass es eben viele verschiedene Menschen gebe...

So wurde die Lesung des Kinderbuchautors von der mittlerweile siebenbändigen Reihe „Coolman und ich“ eingeleitet, die am Montag (10.) im kleinen Saal der Stadthalle Babenhausen in Zusammenarbeit von Stadt und Sparkasse stattfand.

„Der achte Band ist vor kurzem fertig geworden und liegt bei meinem Verleger“, enthüllte der Autor. Die Bände handeln von einem Jungen namens Kai, der sich nichts mehr wünscht als ein normales Leben. Wäre da nicht der unsichtbare Coolman, ein Mann mit Cape und schwarzer Augenmaske, den nur Kai sehen kann. Mit diesem schlittert Kai von der einen in die nächste Katastrophe, die Coolman allesamt genießt. Das besondere an der Reihe ist die Verbindung von Textpassagen und Comics. „Ich habe jahrelang mit meinem Zeichner Heribert Schulmeyer zusammengewohnt. Mittlerweile wohnt er 100 Meter von mir entfernt, aber wir arbeiten nach wie vor gemeinsam an den Büchern.“

Nach einem Schluck Wasser, um „flüssig lesen zu können“ stieg Betram mit dem ersten Kapitel von Band eins ein, in dem Kai und Coolman in einem Müllcontainer einen Hügel hinunterschlittern. Auslöser der Situation? Natürlich Coolman und seine frechen Sprüche. Auf den Rat des unsichtbaren „Superhelden“ hin erklärt Kai zwei Rowdys gönnerhaft: „Wenn ihr groß seid, dürft ihr meinen Porsche waschen.“ Doch die zwei Typen scheinen keinen Spaß zu verstehen und prompt sitzt Kai zusammen mit Coolman in einem stinkenden Müllcontainer, der den Hügel von der Schule hinunterrollt. Vorbei an der Klassenlehrein, der Kai noch zuwinkt, landen die beiden schließlich im Stadtpark. Die gelesenen Sequenzen unterbrach Autor Betram mit Glockenklingeln, um den Beginn der Comics anzuzeigen, die er von Schulmeyer mitgebracht hatte.

Voller Humor und Gefühl beschreibt Betram in seinen Büchern, wie Kai sich an der neuen Schule zurechtfindet und sich seinem Schwarm Nina nähert. Bei all diesen kleineren und größeren Abenteuern wird der junge Protagonist von dem frechen Coolman begleitet, der nicht rechnen und schreiben kann und zudem für jede Menge Chaos sorgt. Was beide verbindet? Sie mögen die Schule nicht! „Für Kai fängt sie zu früh an und dauert auch dementsprechend zu lange“, erklärte Betram, wobei ihm die jungen Zuhörer lachend zustimmen.

Hintergrund: Neben den Geschichten rund um Kai und Coolman ist Autor Bertram als freier Journalist tätig und verfasst unter anderem auch Konzepte für Sitcoms und Komödien. In der Vergangenheit wurden bereits einige Kinderbuch-Projekte erfolgreich veröffentlicht, teilweise mit den Zeichnungen Heribert Schulmeyers. Schulmeyer arbeitete auch für die „Sendung mit der Maus“ und ist zudem als freischaffender Künstler unterwegs. Die Reihe „Coolman und ich“ ist im Handel erhältlich und kann zudem kostenlos in der Stadtbücherei Babenhausen entliehen werden. Weitere Informationen unter www.coolmanundich.de.   fhp

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