Die Initiative hat das Dorffest wiederbelebt, das vor vielen Jahren die Sänger ausgerichtet hatten. Im und um die Alte Schule in Trägerschaft des Vereins Herigar luden sie nun zum zweiten Mal zum Dorffest ein. Herigar hatte auch die Trägerschaft für das Fest übernommen, an dem zahlreiche Kreative, Ehrenamtliche und Gastronomen teilnahmen. Neben den selbstgebackenen Kuchen der Hergershäuser Bäckerinnen (und einem Bäcker) gehörten Burger, Handkäs-Spezialitäten, Pizza, Eiscreme und eine große Getränkeauswahl zum kulinarischen Angebot. „Wir haben im Vorfeld zum Dorffest an alle Haushalte Handzettel verteilt verbunden mit einem Helfer*innen-Handzettel. Dort konnte jeder, der sich einbringen wollte, eintragen, sodass wir für Auf- und Abbau und für das Rahmenprogramm viele Unterstützer bekamen“, erzählt Tanja Buia. Siegrun Rock ergänzt: „Dadurch können beim Dorffest auch die Menschen aus den Vereinen einmal ungezwungen und ohne Verpflichtungen feiern.“ Handwerkskunst, Blumen, Dekoartikel und Kunstwerke zeigten das große Kreativangebot im Ort. Walking Acts mit Handpuppenspiel und Seifenblasenkunst sorgten für manchen Aha-Moment und gute Laune. Oldies und Musigg aus Hessen spielte Hansel Billings am Nachmittag, später am Abend traten Tina Diwok und Jochen Meier als „Juni & Dezember“ auf und umrahmten den Sommerabend musikalisch mit Akustikpop und Countrymusik. „Bei Herigar haben wir extra eine kleine Festabteilung gegründet, um das Dorffest unterstützen zu können“, sagt Vereinsvorsitzender Ingo Rohrwasser. Er lobt die gute Kooperation der Vereine, die in Hergershausen keine Konkurrenten sondern gute Partner seien. mel

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