Carnevalverein Babenhausen: Jahreshauptversammlung: Kurzer Rückblick und schwieriger Ausblick

Der neue Vorstand des Carnevalverein Babenhausen. (v.li) Nicole Blümler (logistik), die 1. Vorsitzende Laura Berg, Holger Plischke (Rechner) und Anna-Elena Resch (Dekoration). Der Vorstand wird durch Dominik Mahr (Schriftführer) komplettiert.

Die Jahreshauptversammlung des Carnevalverein Babenhausen (CVB) am Dienstag (22.) in der Babenhäuser Stadthalle stand ganz im Zeichen der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie.

Die Begrüßung der über dreißig anwesenden Fastnachter durch den 1. Vorsitzenden des CVB, Klaus Fengel, erfolgte ohne ein „dreifaches Helau“ und sein Jahresbericht war aufgrund der ausgefallenen Kampagne verständlicherweise recht „überschaubar“. Die Corona-Pandemie stellt alle Vereine und Institutionen vor besondere Herausforderungen, die Carnevalvereine sind allerdings in besonderem Maße betroffen. Dies machte der Ausblick von Klaus Fengel deutlich, denn Fastnacht ist beispielsweise ohne Schunkeln (Abstandsregelung) kaum vorstellbar. Auch der mittlerweile zweideutige Begriff des Maskenballs ist in der Praxis schwieriger umzusetzen als in der Theorie. Eine ausgelassene Fastnachts-Stimmung ist mit einer Pandemie einfach nicht in Einklang zu bringen.
So bezeichnete Klaus Fengel die stattfindende Jahreshauptversammlung auch als einen vorsichtigen Neustart für die kommende Kampagne. Man müsse im Schatten der Pandemie den Karneval neu erfinden. Wie bei der letzten Jahreshauptversammlung angekündigt kandidiere Fengel nicht mehr für den Vereinsvorsitz – er lege das Amt nun in die Verantwortung von jüngeren Händen.
Zur neuen 1. Vorsitzenden des Carnevalverein Babenhausen wurde einstimmig (bei eigener Enthaltung) Laura Berg gewählt. Die Vollblutfastnachterin kann mit Holger Plischke (Rechner), Dominik Mahr (Schriftführer), Nicole Blümler (Logistik) und Anna-Elena Resch (Dekoration) auf ein engagiertes und bewährtes Team zurückgreifen.
Bei den Neuwahlen blieb die Funktion der Programmgestaltung offen – wie die Fragen nach der kommenden Kampagne – dies soll möglicherweise in einer späteren Mitgliederversammlung nachgeholt werden, wenn ein stückweit mehr Klarheit über die Fastnacht 2021/22 herrscht. Einen ersten Einblick stellte Laura Berg der Versammlung vor, sie geht augenblicklich davon aus, dass sich die anstehende Kampagne auf das Fastnachtswochenende konzentriere. Angedacht sind Veranstaltungen zur sogenannten Weiberfastnacht und auch eine Gassefastnacht scheint (unter anderen Rahmenbedingungen wie in den vergangenen Jahren) möglich. Eine Fastnachtssitzung wie man sie in den vergangenen Jahren gerne in der Stadthalle gefeiert hat ist aus heutiger Sicht allerdings kaum vorstellbar, hier muss man die Entwicklung der Pandemie genau beobachten. Die Nachrichten rund um die „Delta-Variante“ machen die Planungen nicht leichter, denn eigentlich müssten jetzt schon die Gespräche mit den Akteuren geführt und Verträge abgeschlossen werden.      hz

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