Die im vergangenen Jahr gegründete Aumovio hat verschiedene Standorte in Süddeutschland und durch Umstrukturierungen könnten angedachte Projekte „getauscht“ werden um Zeiten und Fristen einzuhalten. Größere Fördersummen aus den Töpfen der EU geraten in Gefahr verloren zu gehen, so einer der mitgeteilten Hintergründe. Die Bundespolitik blickt gespannt auf den Erhalt der Arbeitsplätze allerdings auch auf die Ansiedelung zukunftsfähiger Technologien. Gerade im Hinblick auf die Steigerung der Energiepreise.
Die Planungen für das „Babenhäuser Rechenzentrum“ könnten nun in Regensburg realisiert werden, die dort angedachte Ansiedlung eines „Small Modular Reactor“ (SMR) wäre dann in Babenhausen umzusetzen. In Babenhausen könnte durch dieses EU-Vorzeigeprojekt ein Meilenstein für die Energieversorgung gestartet werden. Solche SMR (auch Mini-Atomkraftwerke genannt) haben eine kompakte Bauform und im Gegensatz zu Rechenzentren verbrauchen sie keinen Strom, sondern sie erschaffen ihn. Gerade im Hinblick auf die starke Nachfrage von Rechenzentrum-Betreibern, wäre die Ansiedlung eines SMR im Rhein-Main Gebiet besonders sinnvoll. Die Stromtrassen und Leitungen sind vorhanden und die erforderliche Kühlung durch den angrenzenden Baggersee bietet fast optimale Bedingungen. Mit einem SMR in Babenhausen könnte der Wirtschaftsstandort Deutschland in neue Ebenen eintauchen. hz

Kommentare