Mit dem Neu-Start ging auch die Alternative für schlechtes Wetter einher – ein blau-weißes Zirkuszelt schmückte das Festival-Gelände und sollte Schutz vor Regen bieten, der in diesem Jahr ausblieb. Dafür bot das Zelt, bei drei Tagen Sonnenschein, ausreichend Schatten für die zahlreichen Gäste. District64 startete am Donnerstag (6.) mit einem Familiennachmittag. Kinderschminken, Traktorrundfahrten, Hüpfburgen und ein Gabelstapler-Parcour sorgten für viele fröhliche Gesichter. Bei bestem Wetter füllte sich das Festival-Gelände schnell und dies sollte bis in die Abendstunden so bleiben. Die Familien hielten lange durch und machten erst spät für die Nachtschwärmer Platz, die bei Einbruch der Dunkelheit die 90er-Jahre-Party besuchten. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren herrschte während des gesamten Festivals, perfekte Rahmenbedingungen. Die lange Vorbereitungszeit und der schweißtreibende Aufbau und die mit viel Herzblut vorgenommene Gestaltung, hat sich in diesem Jahr gelohnt. Freitag und Samstag standen dann ganz im Zeichen der elektronischen Musik. Zwanzig DJs sorgten für beste Unterhaltung aus den Bereichen House, Tech-House und Techno wurden in der sogenannten Lions-Cage gespielt. Die Circus-Stage bildete mit Dance, EDM und Mashup den Hauptbereich von District64. Friedlich und fröhlich verlief das gesamte Festival, die zahlreichen Gäste waren gut gelaunt und Babenhausen wurde wieder positiv als Festival-Ort – auch über die Grenzen der Region hinaus –wahrgenommen. „Wir haben auch in diesem Jahr wieder unser bewährtes Lärmschutzkonzept umgesetzt und die Musik sowie das Festival wie geplant beendet“ informiert Wolfgang-Kettler vom Orga-Team. Er berichtet weiter: „Wir freuen wir uns, dass das Festival insgesamt so positiv angenommen wurde und die gute Stimmung bei einigen Gästen offenbar auch nach dem offiziellen Ende noch angehalten hat, sodass zu Hause weitergefeiert wurde. Dass es dadurch vereinzelt zu Ruhestörungen kam, die zunächst mit uns in Verbindung gebracht wurden, bedauern wir natürlich. Gleichzeitig lag das außerhalb unseres direkten Einflussbereichs und hat uns tatsächlich etwas überrascht, da wir so etwas aus den vergangenen Jahren nicht kannten. Unser Motto lautet aber nicht umsonst: Jahr für Jahr ein bisschen besser. Deshalb werden wir uns auch diesem Thema annehmen und schauen, wie wir dafür im kommenden Jahr eine gute Lösung finden können.“ hz

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