CDU Hergershausen: Jubiläums-Osterspaziergang endet in der „Gudd Stubb“

Knapp 85 Teilnehmer nutzten das schöne Wetter am Ostermontag für einen Spaziergang, zu dem die Hergershäuser CDU eingeladen hatte.

Ein echtes Jubiläum feierte der Spaziergang der CDU am Ostermontag. Zum 25. Mal hatten die Christdemokraten zur Wanderung rund um Hergershausen eingeladen. Der ehemalige Ortsvorsteher Horst Grimm hatte den Spaziergang einst ins Leben gerufen. Inzwischen ist er zur schönen Tradition geworden, die im Bürgerhaus bei Kaffee und Kuchen ihren Abschluss findet.

Waren in den Anfangsjahren die Spaziergänge mehrere Kilometer lang und ähnelten einem Gemarkungsrundgang, so sind die Strecken heute kürzer. Auch vielen älteren Menschen ist es somit besser möglich, an den Spaziergängen teilzunehmen. Auf alle, für die die 3,5 Kilometer lange Strecke am Ostermontag zu schwierig war, wartete trotzdem eine reich gedeckte Kaffeetafel. Sie wurde möglich durch viele Kuchenspenden von äußerst taltentierten Bäckerinnen aus Hergershausen und der Umgebung.
Auch die Gärtnerei Wolter hatte sich erneut großzügig gezeigt und den frühlingshaften Blumenschmuck für die Tische gespendet. Für Hergershausens neue Ortsvorsteherin war es eine Premiere. Bisher war Tanja Buia als Bürgerin des „geilen Nests“ mitgelaufen; diesmal sprach sie als Nachfolgerin von Horst Grimm die einleitenden Worte am Dalles, bevor sich knapp 85 Hergershäuser auf den Weg entlang der Semme bis zur Langfeldsmühle und dann Richtung Sickenhofen wieder auf den Rückweg begaben.
Tanja Buia informierte die Spaziergänger über die wichtigsten Themen im Ort und manche Fortschritte und Planungen. Eines der größten Projekte wird der Bau des Kindergartens, für den es inzwischen einen konkreten Zeitplan gebe. Bis Ende 2024 soll die Betreuungseinrichtung fertiggestellt sein. Ein Neubau ist auch für die beiden Stadtteil-Feuerwehren Hergershausen und Sickenhofen geplant, die künftig einen Feuerwehr-Standort gemeinsam nutzen sollen. Der vorgeschlagene Standort unweit der Gärtnerei Wolter sei aber abgelehnt worden, sagte die Ortsvorsteherin. Für einen alternativen Platz gebe es gegenwärtig noch keine Stellungnahme der Behörden.
Die Sanierung des Bürgerhauses sei eine Herzensangelegenheit für die Hergershäuser Bürger. Das Gebäude sei inzwischen auf Schadstoffe untersucht worden, die Planungsphasen 1 und 2 seien abgeschlossen. Überlegungen, das Bürgerhaus so zu ertüchtigen, dass sich später 199 Menschen darin aufhalten dürfen, finden bei den Nutzern der „gudd Stubb“ wenig Akzeptanz. Denn das Gebäude ist Austragungsort für Fastnachtsveranstaltungen, Theateraufführungen und Seniorennachmittage, hier wird vor großem Publikum die Kerbrede gehalten, treffen sich Vereine zur Mitgliederversammlung. Entsprechend groß müssten die Kapazitäten in der Halle bemessen sein.
Eine positive Meldung gab es von der Jagdgenossenschaft, die den Weg zum Hergershäuser Hundeverein ertüchtigen will. Für die zahlreichen Fahrradfahrer und Fußgänger, die den Weg nutzen, ist dies sicher eine gute Nachricht.       mel

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