Die „Gesegnte Mahlzeit“ ist viel mehr als warme Nahrung

Pfarrer Ulrich Möbus mit Team der „Gesegneten Mahlzeit“ (v.li.) Susan Theodoropoulos, Margarete Debetshäuser, Theresa Schikowski, Gisela Rademer, Petra Rackensberger und Alexandra Kattner.

Pfarrer Ulrich Möbus mit Team der „Gesegneten Mahlzeit“ (v.li.) Susan Theodoropoulos, Margarete Debetshäuser, Theresa Schikowski, Gisela Rademer, Petra Rackensberger und Alexandra Kattner.

Die Heizkosten sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. Besonders betroffen von dieser Erhöhung sind diejenigen, bei denen am Ende des Geldes, noch ein paar Tage des laufenden Monates übrig sind. Den wirtschaftlich Schwachen in den Wintermonaten eine warme Mahlzeit zu bescheren, dies war eine Idee der ehemaligen Pfarrer von Babenhausen Frank Fuchs (Evang. Gemeinde) und Ferdinand Winter (Kath. Gemeinde).

Seit über fünfzehn Jahren gibt es die „Gesegnete Mahlzeit“ der beiden Kirchengemeinden und die Gründe für diese gute Tat, sind aktueller denn je. Regelmäßig eine warme Mahlzeit, aus guten Lebensmitteln, von Hand zubereitet – dies ist nicht für jeden selbstverständlich. Daher wird das Angebot der Kirchengemeinden von einigen Babenhäusern sehr gerne angenommen. Doch das warme Essen ist nur ein Teil der „Gesegneten Mahlzeit“. Der Austausch vor und nach dem Essen ist ähnlich einzuschätzen, denn viele der wirtschaftlich Schwachen können nicht regelmäßig am sozialen Leben teilnehmen – Essen gehen ist für die Betroffenen ein Luxus, den sich nur sehr wenige (recht selten) leisten können. Daher bedeutet diese Einladung zum gemeinsamen Essen viel mehr als den Verzehr von Lebensmitteln – es bildet einen der Höhepunkte dar, in den tristen Wintermonaten.
Die „Gesegnete Mahlzeit“ wird getragen vom ehrenamtlichen Engagement. Am Freitag (24.) waren es sechs Damen, die selbstgemachte Frikadellen mit Kartoffeln und Spargel zauberten. Doch der reine Kochvorgang ist nur ein Teil des Engagements. Die Rezepte zusammenstellen, Einkaufen, vorbereiten, all diese Dinge sind anspruchsvoll – jeder gute Gastgeber kennt die Thematik.
Mit viel Herzblut sind die Damen tätig und kümmern sich liebevoll um ihre Gäste. Neben der warmen Hauptspeise freuen sich die Gäste der „Gesegneten Mahlzeit“ auch immer über die leckeren Desserts. Die kleinen Leckereien zum Abschluss sind etwas ganz besonderes und werden liebevoll dargeboten.
Ein besonderer Dank geht an die Sponsoren, die eine „Gesegnete Mahlzeit“ erst möglich machen. In diesem Jahr konnte eine große Spende der Industrievereinigung Großraum Dieburg (IGD) in Lebensmittel umgewandelt werden. Die Kirchengemeinden sagen vielen Dank und „vergelt’s Gott“. Zu den Sponsoren zählen auch der Bauernhof Rademer, der Spargelhof Funk und das Eiscafé Galileo. Auch diesen Unterstützern und dem gesamten Kochteam (Margarete Debetshäuser, Alexandra Kattner, Petra Rackensberger, Gisela Rademer, Theresa Schikowski, Susan Theodoropoulos) ein herzliches Dankeschön!                           hz

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