Strategiepapier zum Übergang von Schule und Beruf wird unterzeichnet

Das Bild zeigt die regionalen Akteure nach der Unterzeichnung des Strategiepapiers.

Am Donnerstag (9.) haben die Sozial- und Jugenddezernentin des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Rosemarie Lück, Ralph von Kymmel Leiter des Staatlichen Schulamts für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt, Birgit Förster Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Darmstadt, Torsten Heinzmann Teamleiter der Ausbildungsberatung der Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein Main Neckar, Yannik Held, Kreisschülerrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Rolf Klatta Regionalleiter des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft, e.V., Bernd Sieber Geschäftsbereichsleiter der Beruflichen Bildung der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, Ingo Radermacher Kreiselternbeirat des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Simone Weiser-Kärcher die OloV-Koordination und Fachbereichsleitung Prävention und Bildung des Landkreises Darmstadt-Dieburg sowie die Mitglieder der OloV-Steuerungsrunde, das Strategiepapier zum Übergang von Schule und Beruf im Kreishaus in Darmstadt/Kranichstein unterzeichnet.

Die OloV-Steuerungsrunde ist bereits seit 2008 unter dem Leitsatz „Gemeinsam für Qualifikation und Bildung“ in der Region aktiv und setzt die hessenweite Strategie Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule-Beruf (OloV ) im Landkreis Darmstadt-Dieburg um. Wichtige regionale Akteure, wie Agentur für Arbeit, Staatliches Schulamt, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Quabb (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule), Kreiselternbeirat und Kreisschülerrat verfolgen dabei das Ziel durch die Verbesserung von Strukturen und Prozessen sowie die Herstellung von Transparenz, den Anteil an jungen Menschen, die direkt den Weg in eine Ausbildung oder ein Studium finden, zu erhöhen und zu vermeiden, dass Jugendliche „Warteschleifen“ im Übergangssystem drehen.
„Mit dem nun vorliegenden Papier konnte ein wichtiger Schritt für die Region im Bereich der Berufsorientierung und des direkten Übergangs in Ausbildung und Studium gegangen werden. Institutionenübergreifend wurden in Arbeitsgruppen thematische Schwerpunkte und konkrete Ziele für die nächsten drei Jahre vereinbart und Verbindlichkeiten festgelegt“, erklärt die Sozial- und Jugenddezernentin des Kreises, Rosemarie Lück.
In den kommenden Jahren wird angestrebt, erfolgreiche Instrumente wie Kompetenzfeststellung flächendeckend an alle weiterführenden Schulen durchzuführen und kontinuierliche Berufs- und Studienorientierung an allen Schulen im Landkreis zu verankern. Kooperationen zwischen Institutionen sollen besser abgestimmt und Prozesse stärker ineinander verzahnt werden, umso zu vermeiden, dass Schülerinnen und Schüler nach Beendigung der Schulzeit „verloren gehen“.
Die Wichtigkeit der Rolle der Eltern beim Berufsorientierungsprozess wird hervorgehoben und soll stärker als bisher in den Anstrengungen Berücksichtigung finden. Gleichzeitig sollen Schülerinnen und Schüler in gleichwertiger Weise über verschiedene Möglichkeiten nach Beendigung der Schulzeit informiert werden. Dies umfasst sowohl die Option einer dualen Ausbildung als auch die Möglichkeit eines Studiums. Das alles mit dem Ziel Jugendliche und junge Erwachsene in Ausbildung und Arbeit zu bringen.
Nur durch verbindliche, institutionenübergreifende Zusammenarbeit können die ambitionierten Ziele kurz- und langfristig umgesetzt werden. Die Verankerung auf politischer Ebene verdeutlicht die Wichtigkeit der gemeinsamen regionalen Anstrengung und trägt zusätzlich zu deren Gelingen bei.

as

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