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Fachkräfteoffensive: Praxisintegrierte & vergütete (!) Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher (PivA)

Kooperation zwischen #LaDaDi und Landrat-Gruber-Schule

Ab Sommer 2020 soll angehenden Erzieherinnen und Erziehern eine berufsbegleitende und vergütete Ausbildung in das vom Fachkräftemangel gezeichnete Berufsfeld offenstehen.

Die Piv-Ausbildung dauert drei Jahre und ist entgegen der bisherigen Ausbildung über die volle Zeit vergütet. Voraussetzungen sind dabei ein mittlerer Bildungsabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung als Sozialassistent/in oder eine andere anerkannte, einschlägige (sozialpädagogische) Ausbildung. Alternativ gelten eine 3-jährige Berufstätigkeit nach dem Mittleren Abschluss und qualifizierte Erfahrungen.
„Durch die Vergütung wird der Einstieg in ein Berufsfeld erleichtert, das bisher vom Fachkräftemangel gezeichnet war“, sagt Rosemarie Lück, Sozial- und Jugenddezernentin des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Neben der regulären, vollschulischen ErzieherInnen-Ausbildung schaffen die PivA-Klassen eine zusätzliche Möglichkeit für pädagogisch Interessierte, den Weg in den Erzieher*innenberuf zu wählen. Am Ende steht auch hier der Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin bzw. staatlich anerkannter Erzieher.
Das Konzept ist die Weiterführung des Bundesprogramms Fachkräfteoffensive Erzieherinnen und Erzieher des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Land Hessen unterstützt die Förderung der praxisintegrierten Ausbildung und der Förderung der Anleitungszeiten. Vorbehaltlich der Finanzierung ist der neue Ausbildungszweig ab Sommer 2020 wählbar. Die Ausbildungsvergütung orientiert sich an den TvöD Ausbildungstarifen, welche der Träger durch die Fördermittel zum Teil refinanzieren kann.
Auch Christiane Schweitzer, PivA-Verantwortliche an der Landrat-Gruber-Schule in Dieburg betont die Vorzüge des Programms: „Durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Lernort Praxis und dem Lernort Schule können die Auszubildenden optimal auf ihren Berufseinstieg vorbereitet werden. Dieses Angebot soll nachhaltig und in Kooperation mit den Trägern entwickelt werden. Wir möchten die PivA auch über den Förderzeitraum hinaus, als Möglichkeit der Fachkräftegewinnung für die Träger implementieren.“
Zurzeit stehen 14 Träger aus der Region für eine Kooperation zur Verfügung und stellen einen oder mehrere Ausbildungsplätze.
Fragen beantwortet als Ansprechpartnerin an der LGS Christiane Schweitzer: c.schweitzer[at]lgs-di[dot]de

ladadi

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