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Stellungnahme des CDU-Stadtverbandes / Bürgerumfrage (Folge 4):

Fast 50 Prozent für weiteren Kita-Ausbau

„Soll die Kinderbetreuung (Kitas) weiter ausgebaut werden?“. Auch diese Frage wurde bei der von der CDU beauftragten Bürgerbefragung gestellt. Die Beantwortung fällt naturgemäß je nach persönlicher Betroffenheit aus. Und doch ist fast die Hälfte der 300 befragten Haushalte in der Kernstadt der Meinung, dass die aktuelle Kinderbetreuung nicht ausreichend sei.

32 Prozent der Babenhäuser sind mit dem aktuellen Status zufrieden und 20 Prozent haben keine Meinung zu diesem Thema. Bei der Altersgruppe der 18- bis 30-jährigen votierten fast 60 Prozent für mehr Kita Plätze. Das verwundert kaum, handelt es sich doch hierbei um die in erster Linie betroffenen Eltern.„Ohne Frage wurde in unserer Stadt sehr viel Geld in den Ausbau der Betreuungsplätze investiert“, schreibt Günther Eckert für die CDU. Nötig geworden waren die Investitionen vor allem wegen des Rechtsanspruchs eines Betreuungsplatzes auch für Unterdreijährige und einer starken Nachfrage nach Betreuungsplätzen. Doch sei das Geld in erster Linie in den Bau der Kita Kunterbunt in der Ludwigstraße geflossen. „Viel zu aufwendig, unzweckmäßig und teuer“, so lautet das Urteil der CDU. „Fast 6 Millionen Euro verschlang dieser Bau bei noch nicht absehbaren Unterhaltungskosten.“ Für die nun geplanten Neubauten des Evangelischen Kindergartens und der Kita in Hergershausen sei eine Realisierungszeit von vier Jahren veranschlagt. „Eine Dauer, die sich die Stadt - auch aufgrund der vielen Neubaugebiete - nicht leisten kann.“Die Forderungen der CDU sind klar: „Wir benötigen für die Kernstadt und insbesondere auch für die Stadtteile schnelle und kurzfristige Lösungen. Wir fordern neue Konzepte für Erweiterungen, mit modernen Containeranbauten und modularen Bauweisen. Wir müssen uns neuen Angeboten öffnen, wie etwa Betreuungseinrichtungen mit Schwerpunkt Kunst und Musik und Wald- und Bauernhofkindergärten. Und wir müssen Kita-Plätze bereitstellen, die für die Eltern wohnortnah erreichbar sind.“ Sobald eine bessere Haushaltslage erreicht sei, müsse die Stadt auch die Kita-Gebühren wieder auf ein vertretbares Maß senken und vereinheitlichen. Die gegenwärtig praktizierte einkommensabhängige Abrechnung der Kita-Gebühren koste die Stadt jährlich 20.000 Euro zusätzlich. „Das Geld ist anderswo besser angelegt, nämlich in der Entlastung der Eltern.“ Mehr Planungssicherheit für die Eltern („Bekommen wir einen Kitaplatz am Ort und wann bekommen wir ihn?“)  ist ein großes Anliegen der CDU, auch im Hinblick auf die Kita-Beiträge. „Es ist unsere Aufgabe, den Eltern dabei zu helfen, Familie und Beruf gut vereinbaren zu können.“

 

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