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Vorträge rund um künstliche Schulter-, Knie- und Hüftgelenke stoßen auf großes Interesse:

„Gelenkersatz ganz individuell”

Bei dem Fachvortrag: Chefarzt Dr. Klaus Eisenbeis, sitzend in der ersten Reihe links: Oberarzt Dr. Erik Krammes und daneben Leitender Oberarzt Dr. Ramin Sadighi.

 

Babenhausen – Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Gelenkverschleiß durch Arthrose. Schreitet die Arthrose voran, hilft in den meisten Fällen nur noch ein künstliches Gelenk, um die Schmerzen zu besiegen. Drei Chirurgen der Asklepios Klinik Seligenstadt berichteten nun bei einer Veranstaltung in Babenhausen über neueste Entwicklungen aus ihren Fachgebieten.

Im Fokus der Vorträge in der Stadthalle standen aktuelle Methoden zur individuellen Behandlung von Gelenkverschleiß, der durch Arthrose hervorgerufen wird. Die Veranstaltung stand unter der Leitung von Dr. med. Klaus Eisenbeis, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie - Zentrum für Schulterchirurgie und Sporttraumatologie - an der Asklepios Klinik Seligenstadt. Er brachte den zahlreichen Zuhörern aktuelle Neuerungen in der Gelenkersatztherapie der Schulter nahe. Bevor man operiere, würden alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft, erklärte der Chefarzt. Er warnte allerdings auch davor, einen notwendigen Eingriff auf die lange Bank zu schieben. "Bei den Implantaten haben sich in letzter Zeit ganz wesentliche Verbesserungen ergeben. Immer öfter können die Implantate durch eine minimal-invasive Operation, im Bereich der Schulter zum Teil sogar über eine Gelenkspiegelung, eingebracht werden. In unserer Klinik werden solche minimal-invasiven Verfahren routinemäßig angewendet. Zudem ersetzen wir ganz selektiv und individuell ausschließlich den von der Arthrose zerstörten Gelenkabschnitt. Dies verkleinert den Eingriff, verkürzt die Rehabilitation und macht damit die Wiederaufnahme von Beruf oder Sport rascher wieder möglich", so Dr. Eisenbeis In Deutschland ist Gelenkverschleiß durch Arthrose weit verbreitet. Dabei handelt es sich um einen fortschreitenden Knorpelverlust, der zunehmend Gelenkschmerzen und Bewegungsbeeinträchtigungen verursacht. Im fortgeschrittenen Stadium können die Patienten häufig selbst einfachste tägliche Aufgaben nicht mehr in vollem Umfang verrichten. Zu Beginn der Arthrose schaffen konservative Therapien wie Physiotherapie noch Linderung. Schreitet die Arthrose voran, hilft in den meisten Fällen nur noch ein künstliches Gelenk, um die Schmerzen zu besiegen und die Beweglichkeit zurückzuerlangen.
Die drei Spezialisten der Asklepios Klinik Seligenstadt - einem Akademischen Lehrkrankenhaus der Goethe Universität Frankfurt - berichten in ihren Vorträgen über neueste Entwicklungen aus ihren Fachgebieten. Neben Chefarzt Dr. Eisenbeis informierten der Leitende Oberarzt Dr. med. Ramin Sadighi über "Innovationen im Bereich der Prothesenversorgung am Knie" und Oberarzt Dr. med. Erik Krammes berichtete über "Erfolge und Langzeitergebnisse in der Hüftgelenkprothesen-Chirurgie". Nach den Vorträgen standen  die Referenten für Fragen aus dem interessierten Publikum zur Verfügung.     (hjl)

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