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Corona-Maßnahmen an Schulen

Seit dem 31. Oktober gelten an den 81 Schulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg verschärfte Corona-Maßnahmen. In enger Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg hat das Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den Kreis eine Allgemeinverfügung zum Schulbetrieb erlassen.

Die Allgemeinverfügung sieht vor, dass in der Grundschule Maskenpflicht für Lehrkräfte und andere Personen, wie zum Beispiel Betreuungspersonal, Reinigungskräfte und Hausmeister besteht. Schülerinnen und Schüler müssen nur dann eine Maske tragen, wenn sie nicht im Klassenverbund unterrichtet werden, sich also Klassen mischen. Das ist beispielsweise während der Betreuung der Fall oder im Religionsunterricht. Sport darf nur kontaktlos ausgeübt werden. Eine Maske im Sportunterricht muss nicht getragen werden. Weiter schreibt die Allgemeinverfügung vor, dass ab der Sekundarstufe I von allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften durchgängig eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss. Sport darf ebenfalls nur kontaktlos und ab der 5. Klasse ausschließlich im Freien und bei Einhaltung des Mindestabstands von mind. 1.5 Metern ausgeübt werden. Diese Maßnahmen entsprechen dem Stufenplan für Schulen des Landes Hessen. Damit gilt an den LaDaDi-Schulen in der Grundschule und der Sekundarstufe 1 die Stufe 2.
In den gymnasialen Oberstufen der Schulen und an der Kreisberufsschule gilt die Stufe 3. Dies bedeutet, dass auch im Unterricht ein Mindestabstand von mind. 1.5 Metern einzuhalten ist und auch von allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften durchgängig eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss. Der Unterricht wird in einem Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht durchgeführt.
Die Landkreise Bergstraße, Groß-Gerau sowie die Städte Offenbach und Frankfurt haben bereits Stufe 3 teilweise auch in den höheren Jahrgängen der Sekundarstufe 1 ausgerufen. „Bisher zeigen die Infektionszahlen, dass die Maßnahmen, die wir getroffen haben, ein Ausbruchsgesehen an den Schulen verhindern konnten. Durch das Tragen der Masken auch im Unterricht wird eine Weiterverbreitung des Virus minimiert. Auch das Unterrichten im festen Klassenverbund sowie das Wechselmodell in der Oberstufe und an der Kreisberufsschule sind sinnvolle Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus. Deshalb werden wir daran festhalten, wenngleich es von vielen besorgten Eltern und anderen Kritik an den Maßnahmen an unseren Schulen gibt. Aber sie zeigen, dass wir richtig handeln“, erläutern der Leiter des Staatlichen Schulamtes Ralph von Kymmel und Landrat Klaus Peter Schellhaas. „Wir bewerten die Corona-Lage an unseren Schulen wöchentlich neu. Derzeit sehen wir keinen Grund, die Maßnahmen zu verschärfen und in weiteren Jahrgängen in Stufe 3 des Stufenplans für Schulen des Landes Hessen einzutreten. Dies kann sich allerdings jederzeit ändern, weswegen es wichtig ist, dass sich konsequent an die vorgeschriebenen Maßnahmen gehalten wird und dass wir die Lage sehr genau im Blick behalten“, so von Kymmel und Schellhaas weiter.
Von den 31.150 Schülerinnen und Schüler an den 81 Kreis-Schulen sind aktuell 1.110 Schüler und 130 Lehrkräfte in häuslicher Absonderung. Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler, die vorsorglich in Quarantäne sind, besuchen die Sekundarstufe II und die Beruflichen Schulen. An den Grundschulen gibt es derzeit wenige Corona-Fälle.

as

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