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Joachim-Schumann-Schule:

Mathe muss kein „Schreckgespenst” sein

Am vergangenen Freitag stellten sich die Sieger des 51. Landesweiten Mathewettbewerbs mit dem Schulleiter der OSB Rainer Becker (links) und dem Mathe-Fachsprecher Johannes Hornung (rechts) zu einem Erinnerungsfoto. Im A-Kurs belegte Marius Bernhardt den 1. und Julia Sack den 2. Platz. Im mittleren Bereich teilten sich Lara Hilkene und Zehranur Konakci den 1. Platz, Lilly Resch und Moritz Keller folgten. Der C-Kurs wurde von Tobias Arnold und Luana Aita angeführt. Die Sieger werden im März auf der nächsten Ebene am Kreisentscheid teilnehmen.

Die verpflichtende Teilnahme am 90-minütigen Mathe-Vergleichstest gehört wohl bei den wenigsten Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe auf die Liste der beliebtesten Aktivitäten. Und doch kommt Keiner daran vorbei! Seit Wochen liefen im Matheunterricht an der Offenen Schule die intensiven Vorbereitungen. Dabei probierten sich die gut 170 Schüler in einer offenen Lernform selbst aus, indem sie die an einer „Lerntheke“ ausgelegten Aufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden selbst aussuchen konnten.

Während im ersten Halbjahr der achten Klasse der Matheunterricht in zwei Kurse unterteilt ist, stehen im landesweiten Mathewettbewerb drei Niveaus zur Auswahl, die auch die Dreigliedrigkeit des Bildungssystems widerspiegeln. Nach Beratung durch die Mathelehrer entschieden die Schüler und ihre Eltern schließlich selbst, welches Testniveau sie schreiben wollten. Rund 50 Kinder wählten dabei den fortgeschrittenen und etwa 100 den mittleren Bereich. Die restlichen Schüler hielten sich lieber an die einfachere Variante.
Am vergangenen Freitag wurden die Sieger aus den jeweiligen Bereichen mit Urkunden geehrt, die in einer kleinen Feierstunde im Foyer des Jahrgangsbereichs verliehen wurden. Für das A-Niveau kürte Mathelehrer und Fachsprecher Johannes Hornung Marius Bernhardt mit dem ersten und Julia Sack mit dem zweiten Platz. In der teilnehmerstärksten B-Gruppe gab es gleich vier Sieger zu ehren: Lara Hilkene und Zehranur Konakci teilten sich punktgleich den 1. Platz, dicht gefolgt von Lilly Resch und Moritz Keller. Im C-Bereich ergatterte Tobias Arnold den 1. Platz und Luana Aita war zweiter Sieger. Die acht Sieger werden von nun an einmal pro Woche an einem besonderen Coaching durch den Fachsprecher Hornung teilnehmen, damit sie fit für den Kreisentscheid gemacht werden, zu dem sie im März mit der Mathelehrerin Tatjana Mil fahren werden.
Schulleiter Rainer Becker gratulierte nicht nur den Siegern, sondern zeigte sich sehr erfreut, dass die Offene Schule Babenhausen insgesamt (sowohl auf Kreis- als auch auf Landesebene) über dem Punkte-Durchschnitt lag, der im 51. Mathewettbewerb erzielt wurde. Er sei stolz darauf, wie fit die Schülerinnen und Schüler seien und wieviel Zeit sie in die Vorbereitung gesteckt hätten. Zeige sich doch mit ein bisschen Einsatz, dass Mathe kein „Schreckgespenst“ sein müsse. Er wünschte den Siegern beim Kreisentscheid viel Glück und einen kühlen Kopf, dann stünden die Chancen recht gut, dass auch in diesem Jahr wieder ein Kreissieger aus Babenhausen komme, so wie es im letzten Jahr der Fall war.    kb

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