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Kinder- und Jugendförderung der Stadt Babenhausen:

Forscherwerkstatt „Elektrizität” – „Selber ausprobieren!”

Kabelsalat: Die jungen Forscher bastelten im Babenhäuser Jugendzentrum unter anderem bunte Lichterketten.

Kupferdraht, ein Magnet, eine Batterie und zwei Verbindungskabel - mehr braucht es nicht, um einen einfachen Elektromotor zu bauen. Zur Konstruktion gehört eine kleine Kurbel, die anfängt sich zu drehen, sobald alle Elemente in der richtigen Reihenfolge miteinander verbunden sind.

Wie man die Kurbel in Bewegung versetzt, verrät Andrea Becker den Kindern zunächst nicht. „Sie sollen es selbst ausprobieren“, sagt die Biologin. „Wir sind schließlich eine Forscherwerkstatt.“

19 kleine Forscher zwischen fünf und acht Jahre besuchten am Samstag den Forscherkurs Elektrizität, mit dem Kinder spielerisch an die Naturwissenschaften herangeführt werden sollen. Die Babenhäuser Jugendförderung hatte in Kooperation mit der Volkshochschule und dem Verein Science Lab zum Entdeckerkurs eingeladen. „Kinder haben einen enormen Drang zu experimentieren, Neues zu entdecken und ihre Umwelt zu erkunden“, sagt Sozialpädagogin Ina Hildwein. Vorschulkinder hätten einen besonders großen Wissensdurst. „Wir von der Jugendförderung können die Neugier der Kinder nicht immer stillen. Da ist es gut, dass wir mit Fachleuten aus anderen Institutionen kooperieren können.“

„Energie ist ein beherrschendes Thema, das bekommen schon die Kleinen mit“, sagt Andrea Becker in einer kleinen Pause, in der die jungen Forscher mit dem Verkabeln von Batterien und bunten Lämpchen beschäftigt sind. „Gerade Strom ist trotzdem ein Tabu. Er gilt als gefährlich, viele Erwachsene kennen sich selbst nicht allzu gut aus, weshalb viele Fragen der Kinder unbeantwortet bleiben“, weiß die Biologin.

Frank Beck, der Sohn Philipp (6) zur Forscherwerkstatt angemeldet hat, bestätigt: „Wir haben Zuhause Kindersicherungen an den Steckdosen und achten darauf, dass Philipp von elektrischen Geräten fern bleibt.“ Eine plausible Begründung für die Sicherheitsvorkehrungen habe er seinem Sohn nicht liefern können. In der Forscherwerkstatt soll das nachgeholt werden. Becker klärt mit den Kindern die Fragen, was Strom überhaupt ist, woher er kommt und warum er tatsächlich gefährlich werden kann. In einfachen Experimenten finden die Kinder heraus, dass sich Strom in Licht, Wärme, Bewegung und Töne umwandeln lässt. Die Ergebnisse - Lichterketten, Propeller und eine Alarmanlage - erstaunen selbst die Erwachsenen.

Der Alarmanlage bringt Anja Schach, Mutter der siebenjährigen Julia, etwas Skepsis entgegen. „Der Forscherkurs gefällt uns sehr gut“, sagt sie und fügt schmunzelnd an: „Ich hoffe nur, dass bei uns jetzt nicht tagelang die Alarmanlage schrillt.“   mel

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