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CDU-Stadtverband Babenhausen:

Neujahrsempfang mit Axel Wintermeyer

Neujahrsempfang der CDU Babenhausen – Axel Wintermeyer (links) im Gespräch mit Günther Eckert.

„Bei diesem Neujahrsempfang ist alles etwas anders“ – mit diesen Worten begrüßte die Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Heidrun Koch-Vollbracht, die zahlreichen Gäste im kleinen Saal der Stadthalle.

„Alles etwas anders“ - Mit einer kleinen Dia-Show, in welcher die CDU-Bewerber für die Stadtverordnetenversammlung vorgestellt wurden, startete dann der erste Teil des Neujahrsempfanges. Die junge Union konnte ihre Kontakte nutzen und mit Micha Krapp, Benjamin Wottrich und Carsten Steffen, drei junge Musiker gewinnen, die mit rockigen Tönen den Neujahrsempfang musikalisch gestalteten.
Einen hochkarätigen Gast konnte die CDU für diesen Neujahrsempfang gewinnen. Mit Axel Wintermeyer, dem Chef der Staatskanzlei und gleichzeitig oberster Flüchtlingsbeauftragter in Hessen, war ein ausgewiesener Fachmann zu Gast. Auch wenn die Vorstellung als „der Peter Altmaier von Hessen“ für einiges schmunzeln sorgte, denn Wintermeyer darf als sehr sportlich bezeichnet werden und erinnert äußerlich so rein garnicht an den Bundespolitker. Beide eint allerdings die Tätigkeit als oberster Flüchtlingsbeauftragter von Bund bzw. Land.
Da in diesem Jahr alles etwas anders ist, hielt Wintermeyer beim Neujahrsempfang keine Rede, sondern wurde von CDU-Spitzenkandidat Günther Eckert interviewt. Günther Eckerts Fragen reichten von der anstehenden Kommunalwahl über landespolitische Themen bis hin zum Hauptthema, der Flüchtlingspolitik. Es ergab sich eine kurzweilige und entspannte Fragerunde.
Wintermeyer, der selbst als Stadtverordneter in Hofheim aktiv ist, kennt die aktuellen Probleme und Nöte in den Kommunen. Im Hinblick auf die Kommunalwahl könne er die Sorge der Babenhäuser CDU verstehen, dass die Flüchtlingsthematik den Wahlkampf überlargern könne. Vornehmlich sollten bei einer kommunalen Wahl aber die kommunalen Themen, wie der Schuldenstand einer Stadt, die Grundsteuer, der Straßenbau oder die Kita-Plätze im Vordergrund stehen.
Bei den Fragen zur Flüchtlingspolitik sprach Günther Eckert auch die Hessische Erstaufnahme Einrichtung (HEAE) in der Babenhäuser Kaserne an. Im Hinblick auf ein subjektives Bedrohungsgefühl einiger Bürger fragte Eckert gezielt: „Braucht man da mehr Polizei?“. Wintermeyer informierte, dass sich in der Babenhäuser Kaserne zur Zeit 813 Flüchtlinge befinden, darunter 264 Kinder. Dies spreche im Gegensatz zu anderen HEAE´s für eher familiäre Strukturen. Hier sei nicht soviel Auseinandersetzungspotentzial vorhanden wie bei Einrichtungen mit anderen Strukturen. Wintermeyer ergänzte allerdings „Aber wenn die Sicherheit gefährdet ist, werden wir eingreifen.“
Günther Eckert schilderte, dass bereits vor der HEAE rund 120 Flüchtlinge in Babenhausen aufgenommen wurden und fragte: „Wie geht es weiter?“ Wintermeyer stellte das Zuteilungsverfahren und deren Zuständigkeiten vor. Verantwortlich zeich-
ne hier der Landkreis, der die ihm zugewiesenen Flüchtlinge auf die einzelnen Kommunen verteilt.
Nach rund einer Stunde hatte Axel Wintermeyer die Fragen von Günther Eckert beantwortet und die Gäste konnten sich dank der zahlreichen Informationen -aus erster Hand- einen guten Überblick der angesprochenen Themen verschaffen.     hz

 

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